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Die Kosten sind leistbar und günstiger als herkömmliche Gasanlagen oder Wärmepumpen. Sie hängen von der Größe der Anlage ab, weswegen wir Preisauskünfte nur auf Anfrage geben können. Die Einbaukosten sind überschaubar, da die Anlage binnen ca. 3-4 Stunden installiert werden kann – je nach Beschaffenheit der auszutauschenden Heizung.
– Keine neuen Ölheizungen mehr
– Keine Gasheizungen im Neubau
In der Übergangszeit zwischen Anfang 2024 und dem Zeitpunkt, an dem die Wärmeplanung greift, dürfen neue Heizungen mit fossilen Brennstoffen noch eingebaut werden. Für Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern gilt dies spätestens bis zum 30. Juni 2030, für Städte mit bis zu 100.000 Einwohnern spätestens bis zum 30.
Der Austausch einer Heizungsanlage gegen eine neue, energieeinsparende, moderne Heizung kann auch weiterhin eine Modernisierungsmaßnahme nach § 555b Nr. 1 BGB darstellen. Voraussetzung ist, dass Endenergie nachhaltig eingespart wird und somit eine energetische Modernisierung vorliegt.
Das neue Heizungsgesetz sieht generell vor, dass von 2024 an jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Die Regelungen greifen aber zunächst nur für Neubauten in einem Neubaugebiet. Funktionierende Heizungen können weiter betrieben werden.
Ja, ein Verbot von Nachtspeicher- und Elektroheizungen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Auch das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024), besser bekannt auch als Heizungsgesetz, sieht kein Verbot vor.
Für die Beantwortung der Frage, welche Heizung am günstigsten ist, ist die Differenzierung zwischen Anschaffungs- und Betriebskosten unabdingbar. Beim Ersteren haben Elektroheizungen die Nase vorn. Geht es um die niedrigsten Betriebskosten, sind es bei den hier betrachteten Heizsystem die Pelletheizungen.
Nachhaltige, moderne Heizungen setzen hauptsächlich auf erneuerbaren Energien. Die Wärmepumpe gilt als die beste Heizung im Neubau für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser. Hybridheizungen haben sich als die beste Heizung zur Modernisierung im Altbau durchgesetzt.
Das sind die Vorteile einer Hybridheizung: Sie machen sich unabhängiger von den weiter steigenden Brennstoffpreisen. Erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Luft oder Bodenwärme kosten nichts. Zwei Heizsysteme gewährleisten ganzjährig eine stabile Versorgungssicherheit.
In Bestandsgebäuden können noch bis voraussichtlich 2026 bzw. 2028 klassische Gas- oder Ölheizungen verbaut werden. Auch wenn der Einbau einer neuen Gas- oder Ölheizung erlaubt ist, kann das für Verbraucher wirtschaftlich riskant sein. Das gleiche gilt für Biogas- oder H2-ready-Heizungen.